Kamern - Hohenkamern - Neukamern - Rehberg - Schönfeld - Wulkau

Flutschadenbeseitigung an der Badestelle läuft jetzt auf Hochtouren


Foto: Peter Franke 


Foto: Peter Franke 

Um fast 3 Meter war der Kamernsche See im Juni 2013 angeschwollen, als das Deichbruchwasser aus Fischbeck hier ankam. Mit dem Wasser wurde auch reichlich Schlamm auf dem Gewässergrund abgelagert, dessen teilweise Beseitigung jetzt Ziel einer Maßnahme zur Flutschadensbeseitigung war. Der Seegrund rings um die Badestelle wurde nach dem Absaugen erneut vermessen, im Schnitt waren 20 bis 30 Zentimeter des Sediments abgetragen worden. Insgesamt wurden 1100 Kubikmeter Schlamm abgesaugt, abgelagert und anschließend ins Erdreich eingearbeitet.


Foto: Peter Franke 


Foto: Peter Franke 

Verschwunden sind der Sprungturm und der Steg an der Badestelle. Durch das Hochwasser 2013 wurden sie so stark beschädigt, dass ein Abriss unausweichlich wurde.

So soll sie aussehen, die neugestaltete Badeanstalt am Kamernschen See

Der neue Badesteg wird schwimmen. Die kombinierbare Anlage muss im Winter nicht aus dem Wasser. Der Sprungturm wird auch auf einer schwimmenden Plattform im See stehen, somit können diesen nur Schwimmer erreichen.

Der rechte Steg befindet sich auf Höhe des Jugendklubs. Er wird ca. 25 Meter weit ins Wasser ragen. Hier wird auch die Wasserrutsche montiert. Am linken Steg, auf Höhe des Kiosks, befindet sich ein Bootsanleger. Hier können eventuell auch wieder Ruderboote ausgeliehen werden.

Weiterhin werden am Strand einige Spielgeräte wie Wipptiere, Sandbagger und Strandkarusell aufgestellt. Vorm Jugendclub entstehen Felder für Volley- und Basketball und eine Tischtennisplatte

Eine Umwälz- und Belüftungspumpe soll für eine gleichbleibend gute Wasserqualität im See sorgen. Diese wird über ein Solarpaneel mit der notwendigen Energie versorgt..

Die gesamten Arbeiten werden aus dem staatlichen Flutschadensfonds bezahlt.

 

zurück